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Dipl. Ing. Christian Reckefuß

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Tragende Rolle: Hallenbauwerke

Die zeitgenössische Architektur setzt seit Jahrzehnten auf Hallenbauwerke, z.B. für

  • Einkaufsmärkte,
  • Sport- und Mehrzweckhallen,
  • Regal- Logistik- und Lagerhallen,
  • Werkstatt- und Gewerbehallen
  • und große Produktions-/Montagehallen mit/ohne Kranbahn.


Ihre Konstruktion setzt sich zumeist aus wenigen Grundsystemen des Tragwerks mit typischen Konstruktions-
elementen zusammen.

Zu den wichtigsten Hallensystemen zählen:

  • Einschiffige Hallen stellen den Standardfall dar. Wegen der Dachentwässerung werden in der Regel
    Satteldachbinder mit einem Dachgefälle von 2,50 % verwendet. Besonders günstige Spannweiten er-
    geben sich im Bereich von 22 bis 32 m. Es sind Spannweiten bis 40 m realisierbar.

  • Zweischiffige Hallen werden auf größeren Grundflächen geplant. Das Dachgefälle zur Traufe kann
    durch die Unterstützung in der Hallenmitte mit jeweils zwei Parallelbindern im Gefälle erzeugt werden.
    Statt eine Mittelunterstützung im Abstand der Binder einzuplanen, werden häufig die Binder auf Abfang-
    träger aufgelagert. Das ermöglicht größere Stützenabstände, z. B. bei jeder zweiten Auflagerung. Nach
    diesem Prinzip werden auch mehrschiffige Hallen entworfen.

  • Hallen mit Zwischendecken sind erforderlich, wenn z.B. eine Unterkellerung als Lagerfläche benötigt
    wird. Die Zwischendecke lässt sich z.B. mit Elementplatten oder TT-Platten auf Unterzügen herstellen.

  • Hallen mit Kranbahn sind erforderlich, wenn bei z.B. bei Werkstatt- und Produktionshallen schwere
    Lasten transportiert werden müssen.

  • Als hohe Hallen gelten Hallen mit Bauhöhen über 10 m. Dabei muss mit relativ großen Verformungen
    am Stützenkopf gerechnet werden. Vor allem bei Fundamentverdrehungen durch die Bettung des Bodens
    müssen die Verformungen so beschränkt werden, dass keine Schäden an der Fassade und im Übergang
    zur Dachdeckung entstehen. Es kann deshalb unter Umständen eine schubfeste Dachscheibe nötig sein.

Vielfalt mit System: für mehrgeschossige Gebäude  

Die Einsatzbereiche für Systemlösungen aus Stahlbetonfertigteilen sind vor allem Büro- und Verwaltungs-
gebäude mit regelmäßigen Grundrissen. So wird z.B. der Schul- und Hochschulbau stark vom Skelettbau
mit Stahlbetonfertigteilen beeinflusst.

Eine Sonderform im Skelettbau stellt die Lochfassade dar. Hier übernimmt das Fertigteil als Wand die
tragende und raumabschließende Funktion. Bei Sandwich-Wandelementen kann gleichzeitig die Fassade
vorgefertigt werden.

Wir liefern Ihnen für alle oben beschriebenen Fälle Lösungen nach Maß, die in qualitativer und wirtschaft-
licher Hinsicht überzeugen.

Für weitere Informationen fordern Sie bitte unseren ausführlichen Planungsordner an!